Der nächste Vortrags- und Gesprächsabend mit Gästen findet am Mittwoch, den 1. April statt.
Das Thema:
Übergänge
ÜBERGÄNGE, Zwischenräume, Grenzsituationen werden Thema dieses Abends sein. Ein Neuanfang, das Überschreiten einer Grenze verbindet sich oft mit Irritationen und Herausforderungen, bedroht manchmal sogar das Leben der Einzelnen und die soziale Ordnung. Oder hebt alles - vor FREUDE - aus den Fugen. Durch ein Fest, das die Rückkehr des Lichtes feiert, oder eine Geburt, einen Logeneintritt, einen glücklichen Neuanfang.
Was bedeutet es an Grenzen zu kommen, was geschieht im Moment des Überschreitens, am Ort eines Grenzübergangs, am Limes, auf der Schwelle, in einem Zwischenraum?
Grenzsituationen sind ERSCHÜTTERUNGEN, die uns mit den unausweichlichen Bedingungen des Menschseins konfrontieren, dass wir leiden, kämpfen und schließlich sterben müssen, dass wir geboren werden, in unserem Leben dem Zufall unterworfen sind und uns unweigerlich in Schuld verstricken.
Was also tun wir, wenn wir in Grenzsituationen geraten? Wenn unsere üblichen Bewältigungsstrategien nicht mehr greifen und wir uns unserer existenziellen Unsicherheit oder unserer Schuld schmerzlich bewusstwerden? Wenn wir scheitern?
Statt Schuld oder Schwäche zu verdrängen oder von uns zu weisen, könnten wir sie als notwendige Kehrseite unserer Freiheit begreifen und VERANTWORTUNG übernehmen – sowohl für unser Tun als auch für unser Unterlassen. Wir könnten in Grenzsituationen offenen Auges eintreten, sie erhellen, ohne sie weg zu erklären.
Das Nachdenken darüber ist kein rein theoretisches Unternehmen, sondern eine existenzielle Aufgabe, die den ganzen Menschen fordert und sich in seiner Einstellung und seiner Lebensführung niederschlägt.
Darüber möchten wir gemeinsam nachdenken.
Beginn der Veranstaltung im Heinrich-Heine-Saal des Logenhaus Düsseldorf, Uhlandstr. 38-42 ist um 19:30 Uhr,
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