Jeden Monat veranstalten wir einen Abend für Interessierte

8. Mai 2026: Amelia Earhart

Der nächste Vortrags- und Gesprächsabend mit Gästen findet am Mittwoch, den 8. Mai statt.

Das Thema: 

Das inspirierende Leben der Amelia Earhart

Amelia Earhart (24.7.1897 in Kansas – verschollen am 2.7.1937 im Pazifischen Ozean; am 5.1.1939 für tot erklärt) war eine Ikone und Pionierin der weiblichen Luftfahrt. Sie brach mehrere Rekorde und wurde so zu einer Symbolfigur für Frauen in einem Männerberuf: 1928 überquerte sie als erste Frau den Atlantik als Passagierin nonstop, bevor sie dann 1932 als erste Frau den Atlantik alleine überflog. Sie zeigte, dass Frauen in der Luftfahrt genauso weit gehen konnten wie Männer. 

Sie setzte sich offen für Gleichberechtigung ein und wurde so ein Vorbild für Unabhängigkeit und Emanzipation. Ihr bis heute ungeklärtes Verschwinden 1937 bei dem Versuch, die Welt als erste Frau entlang des Äquators zu umrunden ließ sie zu einer legendären Figur der Geschichte werden. Das mag auch Joni Mitchell zu dem Song „Amelia“ inspiriert haben: sie verbindet in „Amelia“ Earharts Schicksal mit einer inneren Reise. Das Verschwinden steht dabei nicht nur für den tatsächlichen Vermisstenfall, sondern auch für das Suchen nach Freiheit, Identität und Sinn, das am Ende ins Leere laufen kann. Dieser Song ist der Ausgangspunkt für den Vortrag.

Beginn der Veranstaltung im Heinrich-Heine-Saal des Logenhaus Düsseldorf, Uhlandstr. 38-42 ist um 19:30 Uhr,
eine Anmeldung via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist unbedingt erforderlich! 

 

Literatur:

Amelia Earhart hat mehrere eigene Bücher verfasst und inspirierte zahlreiche Biografien, besonders zu ihren Flügen und ihrem Verschwinden. Die Literatur reicht von Autobiografien bis zu modernen Romanen.


Eigene Werke:

20 Stunden, 40 Minuten (1932): Bericht über den ersten Alleinflug einer Frau über den Atlantik.

The Fun of It (1932): Lebenserinnerungen mit Fokus auf Abenteuer und Emanzipation.

Last Flight (1937, posthum): Logbuch ihrer letzten Weltumrundung, G. P. Putnam (Hrsg.).


Biografien

Die Himmelsrichtungen von Jo Lendle (2024): Literarische Biografie, die Earharts Freiheitsdrang in einer Männerwelt beleuchtet.

East to the Dawn von Susan Butler (1997): Umfassend, mit Archivmaterial; betont ihren Mut in der Männerwelt.

Amelia Earhart: The Mystery Solved von Elgen Long (2000): Fokussiert das Verschwinden mit technischen Analysen.

Mary S. Lovell: Amelia Earhart – The Sound of Wings (1989): Ausgewogene Lebensgeschichte mit persönlichen Details.


Musik:

Neben Joni Mitchells „Amelia“ (1976) gibt es mehrere Songs, die sich direkt oder indirekt mit Amelia Earhart und ihrem Verschwinden auseinandersetzen:

„Amelia Earhart's Last Flight“ von Red River Dave (1944): 

Plainsong – Album “In Search of Amelia Earhart“ (1972)“ 

Laurie Anderson – Album “Amelia“ (2024)

Bachman-Turner Overdrive: „Amelia Earhart“

Heather Nova: „I Miss My Sky“